Tagebaulöcher in NRW : Startschuss für die Riesenwasserleitung

Der Energiekonzern RWE erhält die Genehmigung für seine geplante Rheinwassertransportleitung. Aus hässlichen Tagebaulöchern sollen so schmucke Seen entstehen. Streitpunkte gibt es trotzdem noch.
Der Energiekonzern RWE hat grünes Licht dafür bekommen, die Rheinwassertransportleitung zu bauen – ein umstrittenes Mammutprojekt, das einen hohen dreistelligen Millionenbetrag kosten soll. Dabei geht es um eine geplante 45 Kilometer lange Wasserleitung von der Kleinstadt Dormagen in Nordrhein-Westfalen bis zu den Braunkohle-Tagebauen Hambach und Garzweiler. Das durch die riesige Leitung gepumpte Wasser soll in Zukunft – wenn die Tagebaue stillgelegt sind – aus den hässlichen Löchern eine schmucke Seenlandschaft zaubern. Die zuständige Bezirksregierung Arnsberg hat nun den Rahmenbetriebsplan genehmigt, dem Baubeginn stehe also nichts mehr im Wege, wie die zuständige RWE-Tochtergesellschaft RWE Power am Donnerstag mitteilte.


