Quanten, KI und Kernfusion : Ein Sondervermögen für Zukunftstechnologien?

Für wichtige Zukunftstechnologien wie Quantencomputer oder Kernfusion gibt es in Europa oft zu wenig Geld. Viele vielversprechende Start-ups wenden sich nach Amerika. Ein Vorstoß aus der Wagniskapitalbranche soll das ändern – wenn die Politik mitspielt.
Wenn Jan Leisse über Quantencomputer redet, ist er kaum zu stoppen. Die Technologie ist sein Herzensthema – und sein Beruf. Leisse ist Mitgründer des Siegener Start-ups Eleqtron , das neuartige Quantencomputer auf Basis der Ionenfalle entwickelt. Ein Auftraggeber ist das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum. „Quantencomputer sind die nächste Schlüsseltechnologie weltweit und werden unser aller Leben verändern“, sagt Leisse. Eleqtron will auf dem Gebiet vorne mitspielen. Für Europas Technologiesouveränität sei eine starke Position im Bereich Quantencomputer unerlässlich. „Dafür ist der Zugang zu Kapital für Unternehmen wie uns von herausragender Bedeutung.“ Aus eigener Erfahrung weiß Leisse aber, wie schwer es sein kann, für entwicklungsintensive, hochkomplexe Technologien hierzulande Geld zu erhalten – während die Vereinigten Staaten und China schon „massiv mit Milliardenbeträgen am Start“ seien.
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