Portrait : Vom Luxusauto zur Spitzenkultur

Christina Hammer will das Publikum des Festivals verbreitern.
Für viele Deutsche ist Salzburg derzeit ihr verlängertes Wohnzimmer. Denn die Salzburger Festspiele sind im Gang. Erstmals präsidiert das Festival eine Deutsche. Kristina Hammer war eine Überraschung in der Szene. Die 53 Jahre alte ehemalige Marketingspezialistin für Autohersteller hat im vergangenen Herbst unter fast drei Dutzend Anwärtern für den begehrten Posten als Nachfolgerin der langjährigen Präsidentin Helga Rabl-Stadler am meisten überzeugt. Das ist ein Fingerzeig. Schließlich braucht es für Kultur auch Kompetenz in der Vermarktung. Dabei sind die Salzburger Festspiele ein ziemlicher Selbstläufer. Sie gehören neben Bayreuth und Glyndebourne zu den führenden Festivals in dieser Liga. Dabei zeichnet ein hoher Grad an Eigenwirtschaftlichkeit das Spektakel von Kunst und Kommerz in der Mozartstadt aus. Nur ein Viertel des Budgets stammt aus der öffentlichen Hand. Ihre Vorgängerin war emsig im Einwerben von Sponsorengeldern, sodass kein Druck besteht, neue Geldgeber zu finden.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





