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Bekannte Modemarke : Kalifornischer Konzern kauft Jack Wolfskin

  • Aktualisiert am

Jack Wolfskin auf der ISPO in München im Januar dieses Jahres. Bild: EPA

Im vergangenen Jahr hat eine Gruppe Hedgefonds den Outdoor-Spezialisten Jack Wolfskin übernommen. Nun ist klar, an wen das Unternehmen wohl langfristig geht.

          Das amerikanische Unternehmen Callaway Golf übernimmt den Outdoormode-Hersteller Jack Wolfskin. Der Konzern legt für das Unternehmen aus Idstein in der Nähe von Frankfurt 418 Millionen Euro auf den Tisch, wie Callaway und Jack Wolfskin an diesem Freitag mitteilten. Die Übernahme soll voraussichtlich im ersten Quartal 2019 abgeschlossen werden.

          „Die Transaktion ist ein wichtiger Schritt für unsere Marke, und wir sind sehr
          froh, mit Callaway einen strategischen und langfristigen Eigentümer zu bekommen", sagte die Jack-Wolfskin-Chefin Melody Harris-Jensbach. Jack Wolfskin gehört seit dem vergangenen Jahr einer Gruppe von Hedgefonds, darunter sind Gesellschaften wie Bain Capital, H.I.G. Bayside Capital, CQS, Avenue Capital und Blue Mountain Capital Management. Sie besitzen zusammen mehr als 67 Prozent der Anteile.

          Callaway Golf will mit dem Kauf von Jack Wolfskin seine Präsenz im Markt für Funktionskleidung ausbauen. Der Konzern aus Kalifornien stellt bislang vor allem Golfausrüstungen her.

          Jack Wolfskin erzielte im Geschäftsjahr 2018 den Angaben zufolge einen Umsatz von 334 Millionen Euro. Und erhöhte das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) um fast ein Fünftel auf 42,1 Millionen Euro.

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