Insolventer Reiseanbieter : Bayerns Grüne rügen Staatshilfe für FTI

Nach der Insolvenz des Reiseanbieters FTI Touristik droht der Bayerischen Staatsregierung ein weitgehender Verlust von knapp 193 Millionen Euro. Der Freistaat hatte Bürgschaften gegeben. Bayerns Grünen sehen eine „sehr teure, sehr kurze lebensverlängernde Maßnahme“.
Nach der Insolvenz des einst drittgrößten Reiseanbieters FTI Touristik droht der Bayerischen Staatsregierung ein weitgehender Verlust von knapp 193 Millionen Euro. Mit dieser Summe hatte der Freistaat ein Bankdarlehen für FTI abgesichert, wie aus den Antworten zu einer schriftlichen Anfrage der Grünen-Landtagsabgeordneten Ludwig Hartmann, Claudia Köhler und Tim Pargent hervorgeht. Die bayerischen Grünen kritisieren nun die in der Corona-Pandemie gewährten Hilfen für FTI. Hartmann nannte die gewährten Bürgschaften eine „sehr teure, sehr kurze lebensverlängernde Maßnahme, die das Grundleiden des Patienten nie im Blick hatte“.
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