Neue Steuerdebatte : Wie FDP und SPD die Bürger entlasten wollen

Ein Jahr vor der Bundestagswahl positionieren sich die Parteien: Finanzminister Lindner und die FDP planen stärker erhöhte Grundfreibeträge, die SPD verspricht eine Reform zugunsten von 95 Prozent der Bürger. Was steckt dahinter?
Knapp ein Jahr vor dem nächsten regulären Wahltermin kommen Entlastungsversprechen aus verschiedenen Richtungen. Finanzminister Christian Lindner (FDP) hat nachgerechnet und will die Steuerzahler ein bisschen mehr entlasten. Die SPD denkt weiter, sie macht schon erste Wahlversprechen. Die Korrektur, die Lindner in die laufende Gesetzgebung einbauen will, betrifft den Grundfreibetrag. Dieser soll im kommenden Jahr 2025 nun 12.096 Euro betragen (statt geplant 12.084 Euro) und für 2026 auf 12.348 Euro steigen (statt 12.336 Euro). Heute liegt er bei 11.604 Euro. Wer weniger verdient, zahlt keine Einkommensteuer. Nach dem Grundfreibetrag verlangt der Fiskus zunächst 14 Cent von jedem zusätzlich verdienten Euro. Entsprechend überschaubar ist der mit der Nachbesserung verbundene Entlastungseffekt.
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