Beschlüsse des Parteitags :
Die Grünen repräsentieren nicht die Mitte

Julia Löhr
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Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz und Kanzlerkandidat, und Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Außenministerin und Spitzenkandidatin, winken beim Programmparteitag ihrer Partei den Delegierten zu.
Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz und Kanzlerkandidat, und Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Außenministerin und Spitzenkandidatin, winken beim Programmparteitag ihrer Partei den Delegierten zu.dpa

Die Grünen setzen auf den Faktor Zuversicht. In der Wirtschaft dürften die Beschlüsse des Parteitags aber die Sorgen vor einer weiteren grünen Regierungsbeteiligung verstärken.

Die stärkste Kraft im Land ist Zuversicht: Dieser Satz war auf dem Parteitag der Grünen allgegenwärtig. Von Zuversicht ist in Deutschland derzeit jedoch wenig zu spüren. Die Stimmung ist von Resignation, teils Wut geprägt. Ein wirtschaftlicher Aufschwung zeichnet sich weiterhin nicht ab. Deutschland bleibt das Schlusslicht in den Wachstumsprognosen. In der Indus­trie gehen jeden Monat rund 10.000 Arbeitsplätze verloren. Den größeren Einfluss auf das Wahlergebnis dürften indes die Morde von Aschaffenburg haben. Sie führen abermals vor Augen, welche Gefahren mit einer weitgehend unkontrollierten Migrationspolitik einhergehen.

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