Gegen Paketflut : Zwei Euro Gebühr für Pakete von Temu und Shein

Brüssel will auf Kleinpakete aus China künftig eine Gebühr erheben. Die Einnahmen sollen in den EU-Haushalt fließen und helfen, die Corona-Schulden zurückzuzahlen.
Der Anstieg ist rasant. Nach 2,4 Milliarden 2023 haben die EU im vergangenen Jahr 4,6 Milliarden Päckchen aus Drittstaaten erreicht, 12 Millionen am Tag. 91 Prozent von diesen Paketen mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro kommen aus China, verkauft vor allem von Onlineanbietern wie Temu und Shein. Anfang des Jahres hatte die Europäische Kommission Gebühren für solche Kleinpakete angekündigt, die konkrete Höhe aber offengelassen. Nun hat sie ein sogenanntes Non-Paper erarbeitet, in dem sie konkreter wird: Die Gebühr für Pakete aus Drittstaaten soll zwei Euro betragen, für die Pakete von als besonders vertrauenswürdig eingestuften sollen es 50 Cent sein.


