FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Machtkampf um die Fed :
Trump und die zerbröselnden Festungen

Gerald Braunberger
Ein Kommentar von
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US-Präsident Trump und Fed-Chef Powell im Juli in Washington.
US-Präsident Trump und Fed-Chef Powell im Juli in Washington.Reuters

Donald Trump ist ein Veränderer einer alten Ordnung – aber er ist kein Baumeister einer neuen Welt. Dennoch droht nicht gleich das Ende der Geschichte.

Zwei Ereignisse, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, stehen für das Ende einer Welt, die gerade kräftig durchgeschüttelt wird, weil sie sich in der Vergangenheit nicht zu notwendigen Reformen bereit fand. In Paris nimmt Premierminister François Bayrou das Scheitern seiner Regierung in Kauf, um der Öffentlichkeit zu verdeutlichen, dass sich Frankreich nach einem halben Jahrhundert einer kontinuierlichen staatlichen Defizitaufnahme den Grenzen seiner Verschuldungsfähigkeit bedrohlich nähert und das Land endlich umsteuern muss. In Washington eskaliert Präsident Donald Trump seinen Streit mit der Federal Reserve, weil er angesichts der stark steigenden amerikanischen Staatsverschuldung aus seiner Sicht niedrigere Zinsen benötigt.

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