Konzernsanierung : Bahnchef Lutz bestellt seine Manager zum Rapport

Laut einem internen Papier schwört Lutz die Mitarbeiter auf einen „radikalen Kurswechsel“ ein. Jetzt beginnt das Sanierungsprogramm der Bahn.
Die Deutsche Bahn ringt um jede Milliarde – mit dem Staat und innerhalb des Konzerns. Deshalb hat sie nun auf „hartes Sanieren“ umgeschaltet, wie es in Konzernkreisen heißt. Mit einer zweitägigen „Kick-off“-Veranstaltung hat die Bahn ihr schon lange angekündigtes Sparprogramm „S3“ gestartet. Einzelheiten dazu sind in einem Beitrag genannt, der auf dem konzerninternen sozialen Netzwerk „DB Planet“ erschienen ist. Bahnchef Richard Lutz wird darin mit den Worten zitiert, in der Arbeitsweise sei ein „radikaler Kurswechsel“ unverzichtbar. „Der zweitägige Workshop hat gezeigt, dass wir radikaler, fokussierter und disziplinierter werden müssen, damit die Sanierung gelingt“, lautet sein Appell an die Mitarbeiter: „Strikte Umsetzungsdisziplin ist das Gebot der Stunde.“
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