Solaranlagen : Was kommt nach der Einspeisevergütung?

Die Stromnetze sind überlastet. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche möchte deshalb die Förderung von Solaranlagen umstellen. Aber wie geht’s dann weiter? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Die Kritik von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) an der Förderung von Solarstrom sorgt weiter für Aufregung. SPD, Grüne und Teile der Erneuerbaren-Branche werfen Reiche eine pauschale Skepsis gegenüber Erneuerbaren vor. Rückendeckung erhielt Reiche am Donnerstag hingegen von ihrem ehemaligen Chef, dem Eon -Vorstandsvorsitzenden Leonhard Birnbaum. Die Wirtschaftsministerin hatte in dieser Woche in der „Augsburger Allgemeinen“ geäußert, die Förderung neuer, kleiner Photovoltaikanlagen (PV) streichen zu wollen. Gemeint ist die Einspeisevergütung, die PV-Besitzer für jede erzeugte und ins Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom über 20 Jahre lang erhalten; aktuell sind das für neue Anlagen meist 7,86 Cent. Reiche verwies auf die gesunkenen Installationskosten und sagte, die Anlagen rechneten sich schon heute am Markt. Die F.A.Z. beantwortet die wichtigsten Fragen und Antworten.
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