Pleite-Hochhaus : Londons „Gurke“ wird zum Problem für deutsche Banken

Das Hochhaus „Gherkin“ in London steht unter Zwangsverwaltung, weil seine Eigentümer ihre Kredite nicht mehr zahlen. Die Kredite stammen von deutschen Banken.
Das bekannteste Hochhaus Londons wird wegen seiner ungewöhnlichen Form nur „the Gherkin“ – die Essiggurke – genannt. Jetzt aber ist dem Büroturm das Geld ausgegangen, und die Essiggurke stößt drei deutschen Landesbanken sauer auf. Im März des Jahres 2007, auf dem Höhepunkt des Immobilienbooms in London, finanzierte ein Bankenkonsortium unter Führung der Münchner Bayern LB mit einen Großkredit den Verkauf des prestigeträchtigen Gebäudes. Sieben Jahre später stellten die Gläubigerbanken nun die „Essiggurke“ unter Zwangsverwaltung, weil die Eigentümer der berühmten Immobilie – ein Fonds der schwer angeschlagenen Bonner Immobiliengesellschaft IVG und die Londoner Investmentbank Evans Randall – ihren Verpflichtungen nicht nachkamen.





