Haniel-Kommentar : Ein Familienkonzern als Schwatzbude

Nach monatelangem Streit im Reich der Haniels haben alle Beteiligten Schaden davon getragen. Es bleibt die Frage, wie das Unternehmen zurück in die Erfolgsspur kommt - und vor allem: mit welchen Führungskräften?
Jürgen Kluge müsste nicht mehr arbeiten. Der Chef des Duisburger Familienunternehmens Haniel, der bis vor ein paar Tagen auch Aufsichtsratsvorsitzender des Handelskonzerns Metro war - und vor noch etwas längerer Zeit auch einmal Deutschland-Chef von McKinsey, hat genug Geld. Er hat Hobbys, die mancher für etwas schräg hält. Er hat Humor. Er ist im Umgang herzlich. Ein Leben nach dem Beruf würde ihm gewiss nicht langweilig.






