FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Geld für Donald Trump :
Kleinspender radikalisieren die amerikanische Politik

Von
Winand von Petersdorff, Washington
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Kein anderer Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur ist so erfolgreich in der Einwerbung von Kleinspenden wie Donald Trump.
Kein anderer Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur ist so erfolgreich in der Einwerbung von Kleinspenden wie Donald Trump.AFP

Amerikas Milliardäre verlieren ihren Einfluss auf Wahlen. Das hat andere Folgen als gedacht. Profitieren können vor allem Kandidaten am politischen Rand.

George Soros, Mike Bloomberg, die Adelson-Familie, Charles Koch oder Peter Thiel sind die gängigen Namen von Milliardären, die im Verdacht stehen, mit ihren Großspenden einen überproportionalen Einfluss auf den Ausgang von demokratischen Wahlen in den Vereinigten Staaten und auf die Politik generell zu haben. In der zweiten Reihe stehen Washingtons Lobbyisten, die mit ihren Zuwendungen Zugang, Gehör und Gewogenheit in den politischen Machtzirkeln zu erwerben trachten. Doch der Einfluss beider Gruppen geht zurück. Und überraschenderweise ist das kein Grund zur Freude für Freunde der Demokratie.

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