FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Klage von EZB-Direktorin :
Von wegen „Graf Draghila“ und „Euro-Totengräber“

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Die EZB ragt aus einem winterlichen Morgennebel hervor: Wohnte hier „Graf Draghila“?
Die EZB ragt aus einem winterlichen Morgennebel hervor: Wohnte hier „Graf Draghila“?dpa

EZB-Direktorin Isabel Schnabel beklagt eine „Verrohung“ der Sprache in der Kritik an der Europäischen Zentralbank. Doch die Deutsche hat auch ganz grundsätzlich etwas zu sagen.

Eine zunehmende Aggressivität und „Verrohung der Sprache“ in der Kritik an der Europäischen Zentralbank (EZB) in Deutschland beklagt Isabel Schnabel. Die EZB-Direktorin ist der Auffassung, diese Kritik stütze sich in weiten Teilen auf sogenannte Narrative, also Erzählungen, die einer kritischen Überprüfung nicht standhielten. Das hat die frühere Wirtschaftssachverständige, die seit Jahresbeginn zu dem Führungsgremium der Notenbank gehört, am Dienstag in einer Rede vor der „Juristischen Studiengesellschaft“ in Karlsruhe ausgeführt, die weit über die Veranstaltung hinaus für Aufmerksamkeit sorgte. Zahlreiche Ökonomen von Marcel Fratzscher (DIW) bis Gunther Schnabl (Uni Leipzig) reagierten umgehend zustimmend oder kritisch.

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