Lobbyismus vs. Aktivismus : Die Greta-Strategie

Fridays For Future muss sich im Lobbyregister registrieren. Was unterscheidet die Interessenvertretung der Aktivisten vom klassischen Lobbyismus? Ein Gastbeitrag.
Unter den großen Ikonen der jungen Generation sind nicht mehr nur Stars und Sternchen aus Serien, Filmen und Charts, sondern auch Aktivistinnen wie Greta Thunberg und Luisa Neubauer. Doch was verändert dieser Hype um die Neo-Lobbyisten? Im Internet lassen sich unzählige Anleitungen finden, die Schritt für Schritt erläutern, wie politischer Änderungsbedarf nicht nur artikuliert, sondern auch durchgesetzt werden kann und der Wandel vom Bürger zum Aktivisten vollzogen werden kann. So ist es 2019 nicht zuletzt Fridays for Future (FFF) gelungen, der Politik ein 60 Milliarden Euro schweres Klimapaket abzuringen, während an dieser Stelle die sonst als hintergrundmächtige mystifizierte Automobilindustrie weitestgehend das Nachsehen hatte. Das zeigt: Wer heute Interessen politisch erfolgreich kommunizieren möchte, muss aktivieren statt lobbyieren.
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