Marktbericht : Börse Tokio schließt im Minus, New York stagniert

In Asien verlieren die Börsen weiter an Boden. Da können auch unerwartet gut ausgefallene Wirtschaftsdaten nichts dran ändern.
An der Börse in Tokio hat der Nikkei-Index am Montag bei schwachen Umsätzen den zweiten Handelstag in Folge niedriger geschlossen. Der 225 Werte umfassende Index schloss 1,1 Prozent niedriger bei knapp 26 800 Punkten. Der breiter gefasste Topix verlor 0,9 Prozent auf 1880 Zähler. Auch die Börse in Schanghai schloss mit einem Minus, da die Marktteilnehmer eine Senkung des Mindestreservesatzes nicht für ausreichend hielten, um die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in China abzupuffern. Selbst die unerwartet starken Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das erste Quartal 2022 konnten den Markt nicht stimulieren. „Ich glaube nicht, dass diese Senkung des Leitzinses für die Wirtschaft in diesem Stadium von großer Bedeutung ist. Die größte Herausforderung für die Wirtschaft sind die Omikron-Ausbrüche und die Abriegelungsmaßnahmen, die die Mobilität einschränken“, sagte Zhiwei Zhang, Chefökonom bei Pinpoint Asset Management. „Wenn man sich die jüngsten Marktbewegungen ansieht, wäre das eigentlich ein Niveau, das Schnäppchenjäger anzieht“, sagte ein Händler. „Aber weil es Anfang der Woche ist und es kaum Kaufanreize gibt, fehlen Gebote, was den Rückgang beschleunigt.“
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