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Folgen der Digitalisierung : Bankenverband rechnet mit kräftigem Abbau von Filialen

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Diese Filiale der Frankfurter Volksbank in Kronberg musste bereits schließen: Immer mehr Bankkunden nutzen nur noch Online-Banking. Bild: Lukas Kreibig

Bis zu einem Viertel aller deutschen Bankfilialen werde in den nächsten Jahren schließen, sagt BdB-Präsident Peters, dementsprechend weniger Mitarbeiter werde es geben. Grund seien die Digitalisierung sowie der harte Wettbewerb.

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          Die Zahl der Bankfilialen dürfte dem Branchenverband BdB zufolge in den kommenden Jahren weiter deutlichen sinken. „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir 20 oder 25 Prozent weniger haben“, sagte der Präsident des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), Hans-Walter Peters, den Zeitungen der Funke Mediengruppe .

          Der Abschied von den derzeit noch rund 34.000 Filialen sei auch auf die Digitalisierung zurückzuführen: „Immer mehr Kunden machen nur noch Onlinebanking und nutzen gar keine Filiale mehr.“ Deswegen werde es künftig auch deutlich weniger Mitarbeiter in den Banken geben. Aber auch der harte Wettbewerb sei dafür verantwortlich. In keinem Land in Europa gebe es so viele Banken wie in Deutschland, es seien zu viele Institute. "Wenn Filialen weniger genutzt werden und auf Dauer Verlust machen, müssen sie geschlossen werden", so Peters.

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