Kritik aus der Wirtschaft :
„Mit Atomausstieg drohen Versorgungsengpässe und hohe Preise“

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Kraftwerk Lingen: Der Ausstieg aus der Atomkraft gilt laut Habeck als „unumkehrbar“, wird aber nicht von allen Seiten befürwortet.
Kraftwerk Lingen: Der Ausstieg aus der Atomkraft gilt laut Habeck als „unumkehrbar“, wird aber nicht von allen Seiten befürwortet.dpa

Wirtschaftsvertreter sehen den Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft kritisch. Sie plädieren dafür, einsetzbare Kernkraftwerke bis zum Ende der Krise weiterlaufen zu lassen. Deutschland sei auf alle verfügbaren Energieträger angewiesen.

Angesichts des bevorstehenden Ausstiegs aus der Atomenergie hat die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) vor Versorgungsengpässen und steigenden Energiepreisen gewarnt. „Trotz gesunkener Gaspreise bleiben die Energiekosten für die meisten Betriebe in Deutschland hoch“, sagte DIHK-Präsident Peter Adrian der „Rheinischen Post“ (Dienstag). Zugleich sei Deutschland beim Thema Versorgungssicherheit „noch nicht über den Berg“. „Wir müssen deshalb weiterhin alles dafür tun, das Angebot an Energie auszuweiten und es keinesfalls weiter einzuschränken.“

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