Entwicklung :
30 Jahre ist die extreme Armut gesunken – jetzt dreht sich der Trend

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Nirgends ist der Anteil an extrem armen Menschen höher als in der Demokratischen Republik Kongo.
Nirgends ist der Anteil an extrem armen Menschen höher als in der Demokratischen Republik Kongo.AP

Mehr als zwei Milliarden Menschen lebten zu Beginn der Neunzigerjahre in bitterer Armut, heute sind es „nur“ noch 800 Millionen. Doch so wird es nicht weitergehen.

Wenn man in den vergangen dreißig Jahren sehen wollte, dass die Welt immer besser wird, allen Meldungen von Krieg, Krisen und Katastrophen zum Trotz, dann genügte ein Blick auf die weltweiten Armutszahlen. Es gleicht einem Wunder, was in dieser in der Menschheitsgeschichte einmaligen Periode geschehen ist: Mehr als zwei Milliarden Menschen lebten zu Beginn der Neunzigerjahre noch in extremer Armut. Nach der Definition der Weltbank bedeutet das, dass sie mit weniger als drei Dollar am Tag auskommen müssen. Berücksichtigt sind dabei schon Inflation und Unterschiede in der Kaufkraft.

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