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Weitere Nachrichten : Permira will 7 Millionen Aktien von Hugo Boss verkaufen

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Bild: dpa

Die Deutsche Börse verzeichnet höhere Wertperpapierumsätze und einen Rückgang bei Terminkontrakten, Kraft Foods spart sich reich und das Versicherungsgeschäft von AIG läuft besser.

          Kreise: Permira macht bei Hugo Boss Kasse: 7 Millionen Aktien im Angebot

          Permira macht Kreisen zufolge bei Hugo Boss Kasse. Der Mehrheitsaktionär wolle 7 Millionen Aktien für 89,25 bis 90,50 Euro verkaufen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstagabend unter Berufung auf die Angebotsunterlagen. Damit könnten dem Finanzinvestor bis zu knapp 634 Millionen Euro zufließen. Im Xetra-Hauptgeschäft waren die Aktien der Metzinger zu 92,75 Euro aus dem Handel gegangen. Anleger zeigten sich in einer ersten Reaktion nicht erfreut: Im nachbörslichen Handel sackten Boss-Titel zuletzt um zweieinhalb Prozent ab.

          Deutsche Börse mit höheren Wertperpapierumsätzen - Rückgang bei Terminkontrakten

          Die Deutsche Börse hat im April höhere Wertpapierumsätze verzeichnet. An den Kassamärkten seien 103 Milliarden Euro umgesetzt worden, teilte der Börsenbetreiber am Donnerstag in Frankfurt mit. Vor einem Jahr lag der Wert bei 99,2 Milliarden Euro. Von den Umsätzen entfielen 95,6 (Vorjahreswert: 94,6) Milliarden Euro auf Xetra und 4,3 (4,6) Milliarden Euro auf Xetra Frankfurt Spezialist. Der Dax hatte im April einen Monatsgewinn von eineinhalb Prozent verzeichnet. Seit Jahresanfang ergab sich Ende April ein Plus von rund 4 Prozent. Im ersten Quartal hatte die Deutsche Börse kaum vom Aufschwung an den Aktienmärkten profitiert.

          Kraft Foods spart sich reich - Neue Produkte steigern Umsatz

          Sparen und Verkaufen: Der amerikanische Lebensmittelkonzern Kraft Foods hat im ersten Quartal wegen geringerer Kosten und neuer Produkte besser abgeschnitten als im Vorjahr. Der Umsatz sei im Vergleich zum ersten Jahresviertel 2012 um 2,1 Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Ohne Preissenkungen hätte das Plus sogar bei 2,4 Prozent gelegen. Neben neuen Produkten machte Kraft gestiegene Werbeausgaben für das Umsatzplus verantwortlich.

          Versicherungsgeschäft von AIG läuft besser

          Das Geschäft des amerikanischen Versicherers AIG ist angesprungen. Im ersten Quartal machte der Konzern vor allem mit Sach- und Unfallversicherungen mehr Gewinn. Die Lebens- und Rentenversicherungen liefen etwas besser als im Vorjahreszeitraum. Firmenchef Robert Benmosche zeigte sich am späten Donnerstag (Ortszeit) in New York zufrieden mit dem Abschneiden.

          Mylan bestätigt nach erfolgreichem ersten Quartal Jahresprognose

          Der Stada-Konkurrent Mylan hat nach einem erfolgreichen ersten Quartal seine Jahresprognose bekräftigt. Der bereinigte Gewinn je Aktie sei um 19 Prozent auf 62 Cent geklettert, teilte der amerikanische Generikahersteller am Donnerstag mit. Der Umsatz legte um 3 Prozent auf 1,63 Milliarden Dollar zu. Die Zahlen entsprachen in etwa den Erwartungen von Analysten. Im nachbörslichen Handel tendierten Mylan-Titel unverändert.

          Karriere-Netzwerk LinkedIn boomt weiter

          Der amerikanische Xing-Rivale LinkedIn legt ein atemberaubendes Tempo an den Tag. Im ersten Quartal schoss der Umsatz um 72 Prozent auf 325 Millionen Dollar (249 Millionen Euro) in die Höhe. Davon blieben als Gewinn unterm Strich 23 Millionen Dollar übrig - fast fünfmal so viel wie im Vorjahreszeitraum.

          Klinikverkauf in Offenbach entschieden - symbolischer Kaufpreis

          Mit großer Mehrheit haben die Stadtverordneten von Offenbach am Donnerstagabend dem Verkauf des kommunalen Kinikums an einen privaten Betreiber zugestimmt. Käufer des tief in den roten Zahlen steckenden Hauses ist die bayerische Sana Kliniken AG. Der Kaufpreis beträgt einen symbolischen Euro.

          Eon baut um: Firmenname ’Ruhrgas’ endgültig verschwunden

          Nach einer Umstrukturierung im Mutterkonzern Eon ist am Donnerstag der traditionsreiche Firmenname „Ruhrgas“ endgültig verschwunden. Eon habe das neu gegründete Unternehmen Eon Global Commodities SE (EGC) mit Sitz in Düsseldorf ins Handelsregister eingetragen, teilte das Unternehmen mit. EGC verbinde die Aktivitäten des Strom- und Energiehandels (Eon Energy Trading SE) und der bisherigen Eon Ruhrgas AG. So werde der weltweite Handel des Konzerns in den verschiedenen Sparten zentral gesteuert. Das umfirmierte Unternehmen beschäftigt rund 1500 Menschen.

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