Folgen des Protektionismus’ : Japans große Kartoffelchipskrise

Japans Liebhaber von Kartoffelchips stehen vor dem Entzug. Das Angebot wird knapp. Der Grund sind außergewöhnliche Taifune auf Hokkaido und eine restriktive Handelspolitik des Landes.
Japan erlebt eine große Kartoffelchipkrise. Weil er im vergangenen Sommer mehrere unübliche Taifune die Ernte auf Hokkaido stark verregneten, geht den Produzenten von Kartoffelchips nun der Rohstoff aus. Die Massenhersteller Calbee und Koikeya stellen in diesen Tagen teils vorübergehend, teils endgültig die Produktion und den Verkauf von fast 50 Chipsvarianten ein. Calbee etwa verzichtet auf die „Pizza-Chips“ und die „French Salad Dressing Chips“, Koikeya setzt die Produktion der gewürzten „Karamucho“ aus. Calbee ist unangefochtener Marktführer in Japan und gehört zu 20 Prozent Pepsi Co.
Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos,
ohne
versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen
erhalten
und immer aktuell informiert bleiben.





