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Airbus A320 und Boeing 737 : Die Arbeitstiere der Lüfte

Bild: F.A.Z.

18.000 Flugzeuge im Einsatz, 10.000 offene Bestellungen: Airbus A320 und Boeing 737 sind unglaubliche Erfolgsgeschichten. Und erbitterte Rivalen.

          6 Min.

          Sie sind die Arbeitstiere der Lüfte. Das sagt sich so einfach dahin, doch was die Flugzeuge der A320-Familie von Airbus und die aus dem 737-Stall von Boeing leisten, rechtfertigt diese Bezeichnung nun wahrlich. Rund um den Globus sind stets mehr als zweitausend Boeing 737 gleichzeitig in der Luft. Alle zwei Sekunden startet oder landet irgendwo auf der Welt ein A320. Wer immer auf einer Kurz- oder Mittelstrecke unterwegs ist, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem dieser beiden Flugzeugtypen sitzen. Und die Erfolgsserie wird auf Jahre hinaus nicht abreißen, denn die Auftragsbücher beider Hersteller sind prall gefüllt. Airbus meldet 6000 offene Bestellungen für die A320-Familie, Boeing liegen 4700 Aufträge für die 737 vor, die meisten für die modernste Version mit dem Namenszusatz Max.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Beide Hersteller fertigen derzeit 46 oder 47 Maschinen im Monat. Vom nächsten Jahr an sollen sowohl bei dem amerikanischen wie dem europäischen Hersteller jeden Monat 57 bis 60 Flugzeuge die Montagehallen verlassen. Für die Kundschaft sind das Zeichen der Entspannung, freilich nur zarte. „Wenn du heute eine 737 Max orderst, reden wir über das Jahr 2023,“ umreißt ein Boeing-Manager die Dimension. 10.000 Maschinen hat Boeing seit der ersten im Jahr 1967 ausgeliefert, Airbus hat den ersten A320 im Jahr 1988 in Dienst gestellt und seither rund 8000 Stück seiner vier Mitglieder umfassenden Familie von A318 bis A321 an Kunden übergeben.

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