Werke von Grimm und Oppenheim : Hanauer Museen fahnden nach Raubkunst

Von Nazis geraubt, in der DDR entwendet: In der Brüder-Grimm-Stadt Hanau gibt es Verdachtsfälle auf Raubkunst. Ein Projekt des Museumsverbands will ihnen auf die Spur kommen. Es geht auch um Werke eine Grimm-Bruders.
Zwei Zuckerzangen, ein kunstvoll gearbeiteter Thoraschild und aufwendig verzierte Buchdeckel, alles aus Silber gefertigt und teilweise vergoldet, funkeln derzeit in einer Vitrine im Erdgeschoss des städtischen Museums in Schloss Philippsruhe. Über ihre Herkunft weiß man nicht allzu viel, aber es reicht, um die Objekte als mögliche Raubkunst aus der Zeit des Nationalsozialismus zu identifizieren.
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