Stadtdekan Walter Adlhoch :
„Von Limburg kommt nur der Käse, und der nicht mal von da!“

Von
Peter Lückemeier, Frankfurt
Lesezeit:
Staat und Kirche: Oberbürgermeister Walter Wallmann (links) und Stadtdekan Walter Adlhoch
Staat und Kirche: Oberbürgermeister Walter Wallmann (links) und Stadtdekan Walter AdlhochBarbara Klemm

Vor fünfzig Jahren, am 1. Oktober 1965 wurde Walter Adlhoch katholischer Stadtdekan. Der Kirchenmann mit dem Titel Monsignore war ein selbstbewusster Repräsentant des Katholizismus.

Die Zeitspanne, in der Walter Adlhoch an der Spitze der Frankfurter Katholiken stand, reichte von 1965 bis 1982. Oder von Papst Paul VI. bis zu Johannes Paul II., von Ludwig Erhard bis zu Helmut Kohl, von Bischof Wilhelm Kempf zu Franz Kamphaus und von Oberbürgermeister Willi Brundert bis zu Walter Wallmann. Der gebürtige Sachsenhäuser Adlhoch, der nach zwei Semestern Jura an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in seiner Vaterstadt Theologie studierte, ist bis heute bei vielen Christen beider Konfessionen unvergessen.

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