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Software AG Darmstadt : Deutschland-Chef der Software AG verlässt Unternehmen

  • Aktualisiert am

Verlässt die Software AG und wird CEO in einem anderen Unternehmen: Kamyar Niroumand. Bild: dpa

Dem Unternehmen Software AG drohen düstere Zeiten. Der Einstieg in den amerikanischen Markt verläuft nicht wie geplant. Die Nachfrage lässt zu wünschen übrig. Ein Chefwechsel steht an.

          Die Software AG verliert ihren Deutschland-Chef. Der zweitgrößte deutsche Softwarehersteller mit Sitz in Darmstadt bestätigte am Montag einen Bericht der „Financial Times Deutschland“, wonach Kamyar Niroumand das Unternehmen verlassen werde. Der 52 Jahre alte Manager war für das Geschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich. Er werde einen CEO-Posten in einem anderen Unternehmen übernehmen, sagte eine Unternehmenssprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Niroumand sei Anfang Juli von seinen Aufgaben freigestellt worden.

          Für die Software AG ist der Abgang des Deutschland-Chefs der vierte Wechsel im erweiterten Vorstand binnen einem Jahr. Vor gut einem Jahr musste Europa-Chef David Broadbent seinen Posten räumen. Chief Operating Officer Mark Edwards gab Anfang des Jahres die Verantwortung für das US-Geschäft ab.

          Schlechte Zahlen und Rückgänge bei Umsatz und Gewinn machen dem Unternehmen Sorgen

          Die Software AG hatte zuletzt schlechte Zahlen vorgelegt und für das erste Quartal 2012 Rückgänge bei Umsatz und Gewinn verzeichnet. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern verringerte sich von 60,2 Millionen auf 54,8 Millionen Euro, der Überschuss von 40 Millionen auf 35,9 Millionen Euro. Damit setzen sich die Rückgänge fort, die den Darmstädtern bereits das vierte Quartal verhagelt hatten. Gründe sind eine allgemeine Nachfrageflaute und die Schwierigkeiten, im weltgrößten Softwaremarkt USA Fuß zu fassen. Das im TecDax notierte Unternehmen wird am Dienstag, den 24. Juli, die Ergebnisse für das zweite Quartal 2012 präsentieren.

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