Neues Schuljahr in Hessen :
Präsenzunterricht für alle trotz steigender Inzidenz

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Präsenz: Kultusminister Lorz, hier während eines Besuchs eines Lerncamps in den Sommerferien, bittet alle Schülerinnen und Schüler zurück in die Schulen
Präsenz: Kultusminister Lorz, hier während eines Besuchs eines Lerncamps in den Sommerferien, bittet alle Schülerinnen und Schüler zurück in die SchulenMarcus Kaufhold

Die Schule daheim soll von Montag in Hessen der Vergangenheit angehören. Der Unterricht beginnt mit Präsenzunterricht in allen Schulen und Jahrgängen.

Das neue Schuljahr in Hessen soll kommende Woche wie geplant mit Präsenzunterricht in allen Schulen und Jahrgängen starten. Die jüngste Anpassung des hessischen Corona-Eskalationskonzepts sehe vor, dass es auch bei steigenden Inzidenzwerten keine Schulschließungen und damit auch keinen Distanz- oder Wechselunterricht mehr geben werde, erläuterte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Freitag in Wiesbaden.

Die Pandemie habe zwar gezeigt, dass es keine absolute Sicherheit gebe. Lorz zeigte sich aber zuversichtlich, dass das Land besser durch das neue Schuljahr kommen werde als durch das zurückliegende. Am Donnerstag hatte sich schon der SPD-Bildungsexperte Christoph Degen für flächendeckenden Präsenzunterricht ausgesprochen. Auch die Landesschülervertretung heißt die Pläne gut.

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Mehr Schüler in Hessen

Im neuen Schuljahr steigt die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler um rund 1500 auf 761.500, wie das Kultusministerium mitteilte. Die Zahl der Erstklässlerinnen und Erstklässler klettert um rund 1700 auf 57.300.

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In Hessen gibt es insgesamt 1806 öffentliche Schulen, die Zahl der Lehrerstellen beträgt 55.540. Investitionsschwerpunkte im neuen Schuljahr sind den Angaben zufolge der Ausbau der Ganztagsangebote, Deutsch-Vorlaufkurse für Kinder mit schlechten Sprachkenntnissen und die Aufstockung der sozialpädagogischen Fachkräfte.

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