Heute in Rhein-Main : Zwei Seiten einer Medaille

Die mögliche Übernahme der Commerzbank sorgt für Spott und Sorge am Finanzplatz Frankfurt. Doch auch der Rücktritt von Omid Nouripour birgt zweierlei Sichten. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Guten Abend,
es hat ja alles seine zwei Seiten. Jetzt hat sich der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) in einem Brief an den Bundeskanzler besorgt gezeigt wegen der möglichen Übernahme der Commerzbank durch die Unicredit. Sichtweise eins: Spott. Ja, richten sich denn die Finanzmärkte nach dem Frankfurter Oberbürgermeister, wie hieß es noch? Sichtweise zwei: Gut so. Klar wird über eine Übernahme nicht im Römer entschieden. Aber Josef ist der erste Kommunalpolitiker, der bemerkt hat, dass es bei diesem Drama auch um die Zukunft des Finanzplatzes Frankfurt und damit um ein Fundament des Frankfurter Wohlstands geht. Das Schreiben darf gerne eine Debatte in Frankfurt auslösen. Carsten Knop erläutert in seiner Glosse, welche Folgen eine Übernahme für die Mainmetropole hätte.


