Eintracht Frankfurt : Nationalteam – und was dann?

Sebastian Jung wird von Bundestrainer Löw für das Test- Länderspiel gegen Polen nominiert. Auch in der Bundesliga stehen für den Frankfurter wichtige Entscheidungen an.
Die Nachricht war allgemein erwartet worden. Sebastian Jung hat den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft. Bundestrainer Joachim Löw baut auf die Dienste des Rechtsverteidigers der Frankfurter Eintracht. Allerdings nicht bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien, sondern „nur“ im Testspiel am kommenden Dienstag in Hamburg. Wenn alles gut läuft, kann sich der 23 Jahre alte Eintracht-Profi gegen Polen beweisen (20.45 Uhr, live im ZDF). „Ich habe mich sehr über die Einladung zur Nationalmannschaft gefreut“, sagte Jung am Donnerstag. „Ich hoffe natürlich, dass ich auch zum Einsatz kommen werde und mich beweisen kann.“ Schon einmal, während des Länderspiels am 14. November 2012, stand Jung im Aufgebot der DFB-Elf – bei der Nullnummer gegen die Niederlande. Zu einem erstmaligen Länderspieleinsatz reichte es damals freilich nicht. Dass Jung gegen Polen abermals zu Löws Auserwählten gehört, hat zwei Gründe. Zum einen hat sich der gebürtige Königsteiner durch konstant gute Leistungen sowohl in der Bundesliga als auch in der Europa League empfohlen. Zum anderen muss der Bundestrainer gegen Polen improvisieren. Weil nämlich vier Tage später das DFB-Pokalfinale in Berlin stattfindet, stehen ihm die dort beteiligten Nationalspieler des FC Bayern München und der Dortmunder Borussia nicht zur Verfügung. Insgesamt sind es nur zehn Spieler aus dem WM-Aufgebot, die in Hamburg dabei sind.




