Eintracht Frankfurt :
5000 Zuschauer weniger im Stadion erlaubt

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Freie Plätze: Blick in das leere Stadion
Freie Plätze: Blick in das leere Stadiondpa

Beim Freundschaftsspiel der Eintracht Frankfurt gegen St. Étienne dürfen doch weniger Besucher als ursprünglich genehmigt zuschauen. Das hat das Hessische Sozialministerium klargestellt. Welche Konsequenzen das für Karteninhaber hat, ist noch unklar.

Das Freundschaftsspiel der Eintracht gegen St. Étienne am nächsten Samstag wird aller Voraussicht nach vor weniger Zuschauern ausgetragen als ursprünglich genehmigt. Das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt hatte eigentlich nach Rücksprache mit dem Rechtsamt wissen lassen, dass 10.000 Fans das Spiel im Stadion verfolgen dürfen – trotz einer Inzidenz über 35. Mindestens die Hälfte der Zuschauer, so lautete die Bedingung, müsse aber den vollständigen Impfschutz vorweisen können oder als genesen gelten. Die Stadt beruft sich auf Leitlinien, die die Chefs der Staatskanzleien der Länder Anfang Juli erarbeitet hatten.

Am Sonntag dann hat das hessische Ministerium für Soziales eine Klarstellung zur Genehmigung von Sport- und Kulturveranstaltungen nachgereicht. 5000 sei die maximale Zuschauerzahl. Eine Ausweitung im Sinne von „5000 plus Geimpfte und Genesene“ sei nicht vorgesehen. Frankfurts Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Die Grünen) zeigt sich verwundert über die „schriftliche Klarstellung“, die das Ministerium am Nachmittag verschickte. „Wir haben alles getan, um korrekt vorzugehen“, sagt er. Er halte die Entscheidung, unter Einhaltung aller Hygineregeln mehr als 5000 Zuschauer zuzulassen, „in der Sache für richtig“. Trotzdem werde die Genehmigung nach dem Schreiben aus dem Ministerium und einer geplanten Neufassung der sogenannten Auslegungshinweise noch einmal angepasst.

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Welche Konsequenzen Karteninhaber fürchten müssen, stand am Sonntag noch nicht fest.

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