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Vorsichtige Lockerungen : Staffelplan fürs Stadion

Vielleicht bald wieder möglich: ein Stadion voller Fußballfans Bild: Henner Flohr

Sinkende Inzidenzen lassen hoffen, schon bald wieder ins Stadion oder zu Konzerten gehen zu können. Der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes will das mit vorsichtigen Lockerungen möglich machen.

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          Die Fernsehbilder aus den Stadien Europas lassen Fanherzen wieder höherschlagen. Zwar erlauben die Hygienekonzepte es nicht, dass sich Fremde nach einem Tor in die Arme fallen, aber immerhin: für die, die es in die EM-Stadien geschafft haben, gibt es wieder Fußball aus nächster Nähe. Auch der neue Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, Peter Tinnemann, sieht diese Bilder. Auch ihn lassen sie nicht kalt. Zum einen, weil er selbst gerne wieder ein Stadion besuchen würde. Zum anderen, weil er ahnt, dass Tausende Eintracht-Anhänger eine Antwort auf die Frage erwarten, wann sie endlich wieder ihre Mannschaft anfeuern dürfen. Und nicht nur sie werden ungeduldig. Auch Musikfans, egal ob Opern-, Rock-, Pop- oder Schlagerliebhaber, warten auf Antwort.

          Marie Lisa Kehler
          Stellvertretende Ressortleiterin des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Sinkende Inzidenzwerte lassen sie alle hoffen, schon bald wieder Live-Erlebnisse mit Gleichgesinnten zu teilen. „Ob wir Veranstaltungen wieder so umsetzen können, wie wir es vor Corona gemacht haben, muss sich zeigen“, sagt Tinnemann. Ziel sei es, egal bei welcher Zusammenkunft, „Übertragungen von einer Person zur anderen zu verhindern“. Dafür würden von den Organisatoren in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt Hygienekonzepte erarbeitet. „Ich bin beeindruckt, mit welcher Rationalität alle Veranstalter da rangehen.“ Allen sei bewusst, dass ein Umdenken erforderlich und ein hohes Maß an Flexibilität nötig sei. „Kein Veranstalter hat ein Interesse daran, die Leute einem Risiko auszusetzen.“

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