Ausstellung zu Axel Springer : Kein wohlfeiles Wortgeklingel

Axel Springer war ein großer Freund der Juden. Wer in seinem Konzern arbeitet, verpflichtet sich noch heute zur Aussöhnung. Eine Ausstellung zeigt eine wenig bekannte Seite des Verlegers.
Wenige Tage nach dem Sechstagekrieg zwischen Israel und den arabischen Staaten im Sommer 1967 steht der deutsche Verleger Axel Springer wie ein Moses auf dem Ölberg und schaut auf die heilige Stadt und das gelobte Land. Seine Stadt Jerusalem, sein Land Israel. Hier darf Springer sich als der beliebteste Deutsche fühlen, während er zu Hause in Deutschland einer der unbeliebtesten ist. Wohl auch deshalb fühlt er sich im Heiligen Land so glücklich wie sonst nirgendwo. Strahlend und gelöst blickt er auf einem Foto von 1974 zusammen mit Friede Riewerts, seiner späteren Frau, auf dem Tel Aviver Flughafen Lod in die Kamera seines Sohnes Sven Simon.





