Norditalien : Schule des Lebens

In dem norditalienischen Städtchen Casarsa verbrachte der große italienische Regisseur und Dichter Pier Paolo Pasolini seine Ferien. Dort verfiel er dem Friaul und dem Zauber seiner Sprache.
Auf dem Weg nach Casarsa. Jenem kleinen Ort im Friaul, wo der italienische Dichter und Regisseur Pier Paolo Pasolini Ende der 1920er-Jahre als Kind seine Ferien verbringt. Wo er im eiskalten Tagliamento schwimmt und mit seinem Cousin Nino Nadini die Gedichte von Ungaretti liest. Eine bäuerliche Welt muss das damals gewesen sein. Eine Welt voller Armut und Würde. Und eine Welt mit einer eigenen Sprache. Die Klänge des Dialektes von Casarsa schlagen Pasolini schon früh in den Bann. Später wird er erzählen, die Schönheit des Friaulischen in dem Moment begriffen zu haben, als er einen Nachbarsjungen das Wort für „Tau“ habe aussprechen hören: „Rosada“.
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