Iran : Teil einer Jugendbewegung sein

Jahrelang war es schwierig, überhaupt nach Iran zu reisen, nun boomt der Tourismus. Das Land bietet überraschende Perspektiven
Der Kunst wegen sind sie nach Isfahan gekommen. Die blauen Moscheen wollten sie bewundern, die filigranen Brücken, die Paläste mit den Wandfresken, auf denen die Frauen keine Kopftücher tragen und Weinkaraffen jedes Festessen begleiten. Sie hofften sich hineinzuträumen in die Zeit um 1600, als der große Schah Abbas hier seine Residenz baute, eine der gewaltigsten im Erdkreis. Pracht aus vergangenen Tagen, dachten sie. Ihr Bild der iranischen Gegenwart war schwarzweiß.





