Hotelboom im Indischen Ozean : Die Inseln der kommenden Tage

Die Malediven gehen erst einmal nicht unter – jedenfalls sieht es nicht danach aus: Überwasservillen, Shopping Malls und ganze Inseln sprießen überall aus dem Indischen Ozean.
Wenn man auf älteren Karten nach der Insel Ithaafushi sucht, dann sucht man vergebens. Ithaafushi gibt es auf diesen Karten nicht – denn die Insel gab es bis vor kurzem nicht. Sie wurde aufgeschüttet. Jetzt ist sie eine von 1196 oder 1199 Inseln und Lagunen, die zusammen die Malediven formen, eine Kette von Atollen, hineingeworfen in das tiefe Blau des Indischen Ozeans. Vermutlich sind beide Zahlen falsch, denn in den vergangenen Jahren sind ein paar Inseln und Lagunen dazugekommen, und wer weiß, wie viele schon wieder weggespült worden sind, es ist, sozusagen, nicht nur unter Touristen, sondern auch unter Inseln ein Kommen und Gehen – aber mehr als tausendundeine Insel sind es gewiss, in 26 Atollen gruppiert, auf einer Länge von rund 800 Kilometern, die südlichsten Inseln liegen jenseits des Äquators.





