Tauchen in Ägypten : Am Wrack der guten Hoffnung

Die Rettung des geschüttelten ägyptischen Tourismus ist das Wrack der „Turkia“ im Roten Meer wohl nicht. Aber ein noch ungehobener Tauchschatz.
Wellen plätschern gegen die Bordwand, das Meer liegt ruhig da, als wäre es mit Öl überzogen. Direkt unter dem Tauchsafarischiff, in maximal 24 Metern Tiefe, liegt die „SS Turkia“, das Wrack eines britischen Versorgungsfrachters aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Taucher sind bereit, ein letzter Blick noch, vor dem Sprung ins Blau. Die Küste ist nicht weit entfernt, man sieht die Häuser eines kleinen Orts, den Leuchtturm von Zafarana. Ansonsten gibt es nicht viel in dieser entlegenen Region Ägyptens; keine Hotels, keine Tauchbasen, keine bedeutenden Kulturdenkmäler. Die Einheimischen leben vom Fischfang und den wenigen Jobs, die sie auf den Bohrinseln im Golf von Suez bekommen, einem nordwestlichen Ausläufer des Roten Meeres.





