Notlandung im Maisfeld :
Was Moskaus Flugzeugunglück mit der Umwelt zu tun hat

Lesezeit:
Der Airbus 321 der Ural Airlines, der mit 226 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern an Bord landete kurz nach dem Start in der Nähe des Internationalen Flughafens Schukowski im Südosten Moskaus.
Der Airbus 321 der Ural Airlines, der mit 226 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern an Bord landete kurz nach dem Start in der Nähe des Internationalen Flughafens Schukowski im Südosten Moskaus.dpa

Der Müll, der Flughafen und die Vögel: Am Donnerstag landete die Maschine einer russischen Fluggesellschaft in einem Maisfeld, weil sie zuvor mit einem Vogelschwarm kollidiert war – doch der kam nicht von ungefähr.

Russland hat zwei neue Helden: Die beiden Piloten des Airbus 321, der am Donnerstag kurz nach dem Start vom Moskauer Flughafen Schukowskij in einem Maisfeld notgelandet ist. Der Kreml hat angekündigt, dass sie mit Orden ausgezeichnet werden sollen. Luftfahrtexperten und andere Piloten werden in russischen Medien mit bewundernden Äußerungen über die Leistung der beiden Männer zitiert, die nach dem Ausfall der Triebwerke wegen eines Zusammenstoßes mit Möwen das Flugzeug mit 233 Menschen an Bord im Gleitflug mit vollen Tanks sicher auf den Boden gebracht haben. 74 Personen wurden bei der Notlandung leicht verletzt, nur sechs von ihnen mussten stationär behandelt werden. Die Leistung der Piloten wird in Russland mit dem „Wunder auf dem Hudson River“ vor zehn Jahren verglichen, als es einem amerikanischen Piloten gelang, nach einem Zusammenstoß mit Gänsen auf dem Fluss in New York zu wassern.
FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Putin (links), Uschakow (Dritter von links) und Witkoff (Zweiter von rechts) am 21. Oktober 2026 im Konstantinpalast, zwischen ihnen die Übersetzer, rechts Dmitrijew
Witkoff in Russland:
Erfolge von Putins Gnaden

Trumps Emissär Steve Witkoff dankt Putin dafür, dass er einen Amerikaner freigelassen hat. Der russische Präsident verspricht neben Diesel auch rasche Düngerlieferungen.

Friedrich Schmidt
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Leitung Soziale Betreuung (m/w/d)
Sozialservice-Gesellschaft des BRK GmbH, SeniorenWohnen München Pasing-Westkreuz
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Pflegefachkraft (m/w/d) Nephrologie
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Zum Stellenmarkt