Extreme Hitze in Mekka :
Tunesien entlässt Minister nach dem Tod Dutzender Pilger

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Muslimische Pilger umrunden die Kaaba in der Großen Moschee in Mekka. Auch die Zahl der Pilger soll sich bis ins Jahr 2030 verdoppelt: auf 30 Millionen.
Muslimische Pilger umrunden die Kaaba in der Großen Moschee in Mekka. Auch die Zahl der Pilger soll sich bis ins Jahr 2030 verdoppelt: auf 30 Millionen.dpa

Hunderte Menschen sind bei der muslimischen Wallfahrt Hadsch in Saudi-Arabien ums Leben gekommen. Viele davon aufgrund der extremen Hitze. Tunesien zieht erste Konsequenzen.

Nachdem bei der muslimischen Pilgerfahrt in Saudi-Arabien Dutzende tunesische Pilger durch extreme Hitze ums Leben gekommen sind, hat Tunesiens Präsident Kais Saied seinen Minister für religiöse Angelegenheiten, Brahim Schaibi, entlassen. Das erklärte das Büro des Präsidenten am Freitagabend. Der Schritt erfolgte, nachdem Schaibi den Tod von 49 tunesischen Pilgern bestätigt hatte und damit auf Kritik gestoßen war.

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