Dammbruch nach Regenfällen : 30 Tote bei Erdrutschen in Kamerun

In Kameruns Hauptstadt Jaunde sind durch Erdrutsche 30 Menschen gestorben. Ursache für die Katastrophe soll ein Dammbruch bei einem Stausee sein.
In Kameruns Hauptstadt Jaunde sind durch Erdrutsche mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. 17 wurden verletzt, weitere Personen seien noch vermisst, berichtet der Sender Radio France Internationale.
Das Unglück am Sonntagabend ereignete sich im ärmlichen Bezirk Mbankolo am nordwestlichen Stadtrand. Der Starkregen hatte laut dem Fernsehsender CRTV einen Dammbruch an einem höher gelegenen Stausee ausgelöst. Die Schlammlawine zerstörte demnach 30 Häuser. Auf Fernsehbildern waren ein weitgehend weggeschwemmter Hügel und Überreste von Häusern zu sehen, die offenbar aus Holz, Lehmziegeln und Wellblech erbaut waren.
In Kamerun ereignen sich in der Regenzeit häufig Erdrutsche. Im hügeligen Jaunde trifft es oft an Hängen gebaute einfache Häuser. Im vergangenen November waren 15 Menschen ums Leben gekommen, als ein Erdrutsch Gäste eine Trauerfeier in Damas am östlichen Stadtrand erfasste.





