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Indien : Hubschrauber verunglückt bei Rettungseinsatz nach Monsun

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Durch Erdrutsche und Wassermassen wurden im Bundesstaat Uttarakhand viele Dörfer zerstört. Bild: dpa

Im Norden Indiens sind 20 Menschen beim Absturz eines Hubschraubers ums Leben gekommen. Die Rettungskräfte an Bord waren auf der Suche nach Opfern der jüngsten Überschwemmungen und Erdrutsche - die insgesamt bis zu 1000 Menschen getötet haben sollen.

          Beim Absturz eines Hubschraubers während eines Rettungseinsatzes im Hochwassergebiet in Nordindien sind 20 Menschen ums Leben gekommen. Bei der Suche nach Opfern seien am Unglücksort in dem bergigen Bundesstaat Uttarakhand zwölf weitere Leichen gefunden worden, sagte Luftwaffenchef N.A.K. Browne am Mittwoch. Der Hubschrauber war am Dienstag während eines Einsatzes in der Nähe des Pilgerorts Kedarnath abgestürzt.

          Die Ursache des Unglücks sei noch unklar, sagte Browne weiter. Möglicherweise handele es sich um einen technischen Fehler oder der Absturz sei auf das schlechte Wetter zurückzuführen. Aufschluss erhofften sich die Ermittler von der Auswertung der Black Box, die inzwischen gefunden wurde. An Bord des Hubschraubers befanden sich Polizisten, Soldaten und Rettungskräfte.

          Das Militär hilft mit rund 60 Hubschrauber dabei, rund 6000 Menschen aus den Hochwassergebieten in Uttarakhand in Sicherheit zu bringen. Durch die Überschwemmungen kamen nach Behördenangaben seit Mitte Juni bis zu 1000 Menschen ums Leben. Das ganze Ausmaß der Katastrophe wird aber erst klar sein, wenn das Hochwasser zurückgegangen und die Trümmer weggeräumt sein werden. Etwa 1000 Brücken und zahlreiche Straßen wurden beschädigt, so dass viele Dörfer und Städte derzeit unerreichbar sind. Die Wassermassen haben Häuser und sogar ganze Dörfer weggerissen.

          Aus Angst vor Epidemien hatten die Behörden eine Massenbeerdigung angeordnet. Die Feuerbestattung musste jedoch wegen der heftigen Regenfälle verschoben werden, wie ein örtlicher Behördenvertreter am Dienstag sagte.

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