Kulturgut oder Tierquälerei? :
Streit um Stierkampfverbot auf den Balearen

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Menschen demonstrieren am Anfang Juli im spanischen Pamplona gegen das dortige Stierkampf-Festival. Jetzt wird auch auf den balearischen Inseln über die blutige Tradition diskutiert.
Menschen demonstrieren am Anfang Juli im spanischen Pamplona gegen das dortige Stierkampf-Festival. Jetzt wird auch auf den balearischen Inseln über die blutige Tradition diskutiert.dpa

Mallorca und die benachbarten Inseln wollen Stierkämpfe nur noch ohne Tötung oder Verletzung erlauben. Die spanische Zentralregierung will das nicht hinnehmen.

Die spanische Zentralregierung will beim Verfassungsgericht Berufung gegen ein Gesetz der Regionalregierung der Balearen einlegen, das den traditionellen Stierkampf stark einschränkt. Das Gesetz sieht vor, dass die Tiere weder getötet noch verletzt werden dürfen. Sie dürfen höchstens noch zehn Minuten lang durch die Arenen gehetzt werden. Zudem wird das Mindestalter der Zuschauer auf 18 Jahre heraufgesetzt und der Alkoholkonsum untersagt.

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