Achtung, Orang-Utan! : Steinmeier muss Statement abbrechen

Einmal einen Orang-Utan zu sehen – das war die Hoffnung von Bundespräsident Steinmeier und seiner Frau, als sie Borneo besuchten. Dass die Tiere so nah kommen, war allerdings nicht eingeplant.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau waren am Wochenende auf Borneo unterwegs, um die einzigartige Flora und Fauna der Insel kennenzulernen. Am Samstag besuchten sie das Semenggoh Wildlife Center im malaysischen Teil der Insel. Die Orang-Utans dort zeigten durchaus Interesse am hohen Besuch – und kamen dem Bundespräsidenten näher als geplant.
Steinmeier (67) musste am Samstag ein Statement für Journalisten mit einem Resümee seiner Südostasien-Reise auf Bitten der Wildhüter abbrechen und sich in sichere Entfernung begeben. Der Grund: Orang-Utan Edwin, eines der stattlichsten Exemplare der Aufzuchtstation, steuerte auf ihn zu. „Ist mir auch noch nicht passiert, konnte aber auch nicht, weil dieser Spezies bin ich zum ersten Mal begegnet, obwohl das genetische Material dem unseren sehr ähnlich sein soll“, sagte er anschließend gelassen.
Bedrohlich fand Steinmeier die Begegnung nicht. Aber: „Diejenigen, die sich hier besser auskennen mit den Tieren und ihrem Verhalten haben jedenfalls geraten, dass man keine Auseinandersetzung suchen sollte“, sagte er lachend. Zuvor hatten er und seine Frau die Tiere bei der Fütterung beobachtet. Die Orang-Utans verspeisten genüsslich Bananen, Papayas und Ananas.





