FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Hitler auf dem Lehrplan :
Wie man Kindern den Holocaust erklärt

Von
Katharina Roos
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„Man muss altersgerecht sprechen, dabei aber die Wahrheit nicht verfälschen“: Ein junger Besucher am Holocaust-Mahnmal in Berlin
„Man muss altersgerecht sprechen, dabei aber die Wahrheit nicht verfälschen“: Ein junger Besucher am Holocaust-Mahnmal in BerlinChristian Thiel

Was ist in Auschwitz passiert? Spätestens von der neunten Klasse an steht in der Schule der Holocaust auf dem Lehrplan – doch auch jüngere Kinder haben schon Fragen. Worauf Eltern achten müssen.

Demnächst, wenn sich am 27. Januar 1945 die Befreiung des KZ Auschwitz zum 80. Mal jährt, wird viel über den Holocaust zu lesen oder im Fernsehen zu sehen sein. Aber auch so ist der Nationalsozialismus durch alltäglichen Antisemitismus und die Verbreitung rechtsextremer Parolen stets präsent. Das bekommen auch schon Grundschulkinder mit. Viele von ihnen zeigen daher schon früh Interesse an dem Thema und fragen ihre Eltern Dinge wie: Warum war der Hitler böse? Oder: Was ist in Auschwitz passiert? Doch vor allem bei jüngeren Kindern wissen Eltern oft nicht, wie sie mit ihnen altersgerecht über den Nationalsozialismus sprechen sollen, ohne die Kinder zu traumatisieren.

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