Anstieg der Jugendkriminalität : „Viele Eltern können nicht erziehen“

Der Pädagoge Wolfgang Beckmann arbeitet seit fast 40 Jahren mit kriminellen Kindern. Im Interview erklärt er, warum die Erziehung entscheidend dafür ist, dass Kinder und Jugendliche keine Straftaten begehen.
Herr Beckmann, Sie sind stellvertretender Leiter der Evangelischen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe in Würzburg, eines Heims, in dem es auch geschlossene Plätze gibt. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) hat 2022 der Anteil tatverdächtiger Kinder und Jugendlicher auch im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 zugenommen. Besonders hoch ist hier der Anstieg bei Kindern mit einer Zunahme von rund 16 Prozent. Wie erklären Sie sich den Anstieg?
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