Angriff in Colorado :
US-Behörden nehmen Familie des Verdächtigen in Gewahrsam

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Polizisten in der Nähe des Tatorts in Boulder im US-Bundesstaat Colorado
Polizisten in der Nähe des Tatorts in Boulder im US-Bundesstaat ColoradoAP

Nach dem Angriff auf jüdische Demonstranten im US-Bundesstaat Colorado befinden sich auch die Frau und die fünf Kinder des Tatverdächtigen in Gewahrsam. Die Behörden prüfen, ob sie von den Angriffsplänen gewusst haben.

Zwei Tage nach dem brutalen Angriff auf jüdische Demonstranten im US-Bundesstaat Colorado mit zwölf Verletzten haben die Behörden die Familie des Verdächtigen Mohamed Sabry Soliman in Gewahrsam genommen. US-Heimatschutzministerin Kristi Noem teilte am Dienstag im Onlinedienst X mit, die Regierung wolle herausfinden, ob die Familie des mutmaßlichen Täters von den Plänen gewusst oder sie sogar unterstützt habe.

US-Medien zufolge nahm die Einwanderungs- und Grenzschutzbehörde ICE Solimans Frau und seine fünf Kinder in Gewahrsam. Noem nannte den Verdächtigen in einem auf X verbreiteten Video einen „Terroristen“. Dieser werde „mit der vollen Härte des Gesetzes verfolgt“. US-Präsident Donald Trump hatte den Angriff mit Molotow-Cocktails am Montag als „Terrorakt“ verurteilt. Soliman ist ein 45-jähriger ägyptischen Staatsbürger, dessen US-Visum seit mehr als zwei Jahren abgelaufen war.

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Der Angreifer hatte am Sonntag (Ortszeit) in der Stadt Boulder nordwestlich von Denver jüdische Demonstranten attackiert, die für die Freilassung der israelischen Geiseln aus der Gewalt der islamistischen Hamas im Gazastreifen auf die Straße gingen. Dabei brüllte er „Free Palestine!" (Freiheit für Palästina). Die Justiz legt ihm versuchten Mord und ein Hassverbrechen zur Last. Ihm droht eine lebenslange Gefängnisstrafe.

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