Razzia gegen Hells Angels :
„Das ist Geld, das wir dem kriminellen Milieu entziehen“

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Polizeibeamte durchsuchen das Vereinsheim der Hells Angels in Hilden.
Polizeibeamte durchsuchen das Vereinsheim der Hells Angels in Hilden.dpa

Bei einer groß angelegten Razzia gegen die Hells Angels in Nordrhein-Westfalen stellen Ermittler 2,5 Millionen Euro sicher. Wie sehr treffen solche Maßnahmen die Organisation?

Als Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) am Dienstag im Düsseldorfer Landtag vor die Presse tritt, spart er nicht an Superlativen. „Es handelt sich um einen der größten Einsätze zur Bekämpfung der Rockerkriminalität in der Geschichte Nordrhein-Westfalens“, sagt er etwa. Oder: „Mehr Rechtsstaat geht wohl kaum.“ Und: „Rockerkriminalität heißt nicht, ein bisschen Motorrad fahren und Kutte tragen.“ Vielmehr sei sie „eine Gefahr für die Sicherheit unseres Landes, sie schafft Angsträume und versucht, das Gewaltmonopol des Staates zu untergraben“.

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