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Mobiltelefone ausgewertet : LKA ermittelt gegen fünf Polizisten wegen Kinderpornografie

  • Aktualisiert am

Polizisten arbeiten in einer Leitstelle der Bundespolizei. (Symbolbild) Bild: dpa

Ursprünglich war gegen die Beamten wegen eines Extremismus-Verdachts ermittelt worden. Bei der Auswertung der Mobiltelefone stieß das LKA auf ein Video mit kinderpornographischem Inhalt.

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          Gegen fünf Polizisten in Baden-Württemberg wird wegen des Besitzes von kinderpornographischem Material ermittelt. Wie das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Ulm am Dienstag gemeinsam mitteilten, wurden ursprünglich wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Verbreitung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen geführte Ermittlungen nun auf die neuen Vorwürfe ausgeweitet.

          Die ursprünglichen Ermittlungen gegen einen 28-jährigen Polizisten waren demnach Ende Oktober aufgenommen worden. Dieser soll über einen Messenger-Dienst in verschiedenen Chatgruppen strafrechtlich relevante Inhalte verbreitet haben. Im Zuge der Ermittlungen sei dann gegen weitere Polizeibedienstete aufgrund des Verdachts der Verbreitung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt worden.

          Das Landeskriminalamt habe daraufhin die Ermittlungen übernommen und seither rund 6000 Chatgruppen überprüft. Dabei seien weitere Nachrichten mit strafrechtlich relevanten Inhalten entdeckt worden, an denen insgesamt rund 70 Polizeibedienstete beteiligt gewesen seien.

          Auf Grundlage der Auswertung von Mobiltelefonen würde nun auch gegen fünf Polizeibedienstete ermittelt, die in einer Chatgruppe ein Video mit kinderpornographischem Inhalt von einem der bereits zuvor beschuldigten Polizeibeamten erhalten haben sollen.

          In diesem Zusammenhang habe es auch Durchsuchungen und Beschlagnahmungen von weiteren Mobiltelefonen, Hardware und Speichermedien gegeben. Die Ermittlungen dauern demnach weiter an.

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