Mehr als 60 Fälle 2024 :
Österreich ist EU-Hotspot bei Masern

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Ein Kinderarzt impft ein einjähriges Kind in den Oberschenkel gegen Masern.
Ein Kinderarzt impft ein einjähriges Kind in den Oberschenkel gegen Masern.dpa

Mehr als 60 Fälle von Masern wurden allein in diesem Jahr bereits in Österreich gemeldet. Die Zahl der abgerufenen Impfungen ist seit Beginn der Pandemie deutlich gesunken.

Die Covid-Pandemie hat die Folge, dass eine ganz andere Infektionskrankheit auf dem Vormarsch ist: die Masern. Diese Wechselwirkung zeigt sich in Österreich, wo die Fälle der hochinfektiösen Krankheit zunehmen. Denn wie das Gesundheitsministerium in Wien diese Woche bekannt gab, ist zugleich die Zahl der abgerufenen Kombinationsimpfungen gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) seit 2020, also dem Beginn der Pandemie, deutlich gesunken.

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