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Eurovision Song Contest 2013 : Sechs Songs für Malmö

  • -Aktualisiert am

Schon angekommen in Malmö: Natalie Horler von „Cascada“ singt für Deutschland. Bild: dpa

In dieser Woche beginnt in Malmö der 58. Eurovision Song Contest. Interpreten aus 39 Ländern treten in Schweden an. FAZ.NET stellt alle Lieder vor – den Auftakt machen die sechs gesetzten Finalisten.

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          Sechs Interpreten können sich ausruhen, wenn am Dienstag und am Donnerstag um den Finaleinzug gesungen wird. Deutschland, Italien, Großbritannien, Spanien und Frankreich sind automatisch für die große Show in der Malmö Arena qualifiziert, da sie den größten finanziellen Anteil am Etat stemmen. Hinzu kommt der Titelverteidiger aus Schweden.

          Während sich der Großteil der Teilnehmer also im Halbfinale abmühen muss, kann sich Deutschlands Vertreter in aller Ruhe um das richtige Outfit für den Samstagabend kümmern. Natalie Horler, Sängerin der Band Cascada, hat in einem Interview mit der F.A.S schon angekündigt, dass es bei ihr auf Goldtöne hinauslaufen“ wird. Ob sich die Konkurrenz davon blenden lässt?

          Cascada bekommt es auf jeden Fall mit einer echten Rock-Legende zu tun: Für die in den letzten Jahren von Erfolglosigkeit geplagten Briten tritt Bonnie Tyler an. Ansonsten stammen erstaunlich viele Beiträge von Teilnehmern und Gewinnern diverser Casting-Shows. Im Gegensatz zu Deutschland und Schweden versuchen es die Italien, Spanien und Frankreich mit Titeln in der Heimatsprache.

          Deutschland: Cascada mit „Glorious“



          Cascada gehört mit mehr als 30 Millionen verkauften Tonträgern zu den international erfolgreichsten deutschen Musik-Acts. Ob das Punkte aus Estland und San Marino bringt? Immerhin: Der Dance-Pop-Song „Glorious“ erinnert an den Siegertitel aus dem letzten Jahr. Ein gutes Omen?

          Italien: Marco Mengoni mit „L'essenziale“



          In seinem Heimatland ist der Sieger der italienischen Ausgabe der Castingshow „X-Factor“ bereits ein Star. Sein Song „L’essenziale“ mit dem er beim Songcontest antritt, belegte in den Charts Platz eins und hat den Platin-Status erreicht. Typisch italienisch: Die schmachtige Liebesballade geizt nicht mit Gefühlen.

          Großbritannien: Bonnie Tyler mit „Believe in me“



          Spötter bezeichneten die Berufung von Bonnie Tyler als britische „Ü60-Strategie“. Doch die Sängerin hat aus Sicht des Vereinigten Königreiches ohnehin nicht viel zu verlieren. Die Briten müssen sich beim ESC seit Jahren mit notorischer Erfolglosigkeit herumschlagen, der letzte Sieg gelang 1997.

          Spanien: El Sueño de Morfeo mit „Contigo hasta el final“

          Ausgewählt wurde das Lied für die spanische Band von einer Jury und den Fernsehzuschauern. Kurios: In der Jury saß Italiens aktueller Songcontest-Teilnehmer Marco Mengoni. Die Pop-Rock-Ballade „Contigo hasta el final“ ist selbst komponiert und ausgestattet mit Dudelsack-Elementen.

          Frankreich: Amandine Bourgeois mit „L’enfer et moi“



          Auch Frankreichs Kandidatin Amandine Bourgeois kommt aus dem Kosmos der Casting-Shows. Sie gewann das französische Pendant zu „Deutschland sucht den Superstar“. Ihr Traum mal ein Duett mit Whitney Houston zu singen, ging nicht in Erfüllung. Dafür nahm sie ein Album in den Londoner Abbey Road Studios auf.

          Schweden: Robin Stjernberg mit „You“

          Noch jemand aus einer Casting-Show, Robin Stjernberg verpasste bei der schwedischen Version von „Deutschland sucht den Superstar“ allerdings den Sieg. Um für den Titelverteidiger ins Rennen geschickt zu werden, musste er sich mit seiner Pop-Ballade „You“ durch einen langen Vorentscheid kämpfen.

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