Ein-Jahres-Bilanz : WHO sieht Affenpocken-Gefahr nicht gebannt

Die WHO rief im Vorjahr wegen Mpox-Ausbrüchen in zahlreichen Ländern eine internationale Notlage aus. Die Zahl der Fälle ist zwar um 90 Prozent gesunken, Entwarnung gibt es dennoch keine. Im Gegenteil.
In Deutschland sind die Affenpocken ein Jahr nach Beginn eines größeren Ausbruchs kaum noch ein Thema - für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört der Erreger dennoch zu den drei derzeit gefährlichsten Virengruppen aus der Tierwelt. Sie sollten ständig überwacht werden. „Wir könnten in drei Jahren eine Virusvariante haben, die deutlich weniger gut einzudämmen ist - das ist ein echtes Risiko“, sagte WHO-Affenpockenexpertin Rosamund Lewis der dpa.





